Grüne Lampe

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Die Hauptstadtpresse ist schon seit Jahren von der „Grüne Lampe” begeistert - wir sind es auch. Trotz der ganzen Aufmerksamkeit wirkt das Restaurant wohltuend familiär. Das Ambiente ist puristisch und wirkte unaufgeregt. Hier geht es nicht um die Einrichtung sondern ums Essen! Als Vorspeise bestellten wir uns Borschtsch, eine Rote-Bete Suppe die in Osteuropa so verbreitet ist, wie in Berlin Currywurst mit Pommes. Danach gab es georgische Tschachochbili (Hähnchenfleisch, geschmort in Rotweinsauce) und Tschanachi (Lammfleisch mit Aubgerginen, Tomaten, Zucchini). Trotz der vielen Vorschusslorbeeren wurden wir nicht enttäuscht. Das Essen ist erstklassig und sucht seinesgleichen. Als Getränk können wir neben dem obligatorischen Wodka, der bei einem russischem Abend nie fehlen darf, nachdrücklich Wostok empfehlen *Webseite WOSTOK*.  Zitat: „WOSTOK - sieht aus wie Cognac, ist kein Alkohol, schmeckt wie ein klarer Morgen im russischen Tannenwald, verfeinert mit einem Hauch Eukalyptus und einer Prise Taigawurzel. Ursprünglich eine Erfindung die 1973 das Moskauer “Staatsinstitut für nichtalkoholische Getränke der Akademie für Landwirtschaft” herausgebracht hat.” ;)

Wer in Berlin russische Küche sucht, der wird an der „Grünen Lampe” nicht vorbei kommen. Wir hatten einen denkwürdigen russischen Abend und können die „Grüne Lampe” als das russische Restaurant Berlins weiterempfehlen.

Grüne Lampe
Uhlandstr. 51
10719 Berlin (Wilmersdorf)
030/88719393
www.gruene-lampe.de

W - Der Imbiss

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Nach einer längeren Pause sind wir nun wieder unterwegs!
Befood meldet sich als erstes mit W- Der Imbiss zurück. W ist wohl das alternative Gegenkonzept zu Mc Donalds & Co. Als ob die Betreiber von W - Der Imbiss die größte der Fast-Food-Ketten verhöhnen wollten haben sie ausgerechnet das auf den Kopf gestellte „goldene M” zu ihrem Markenzeichen und Logo auserkoren. Der Laden wirkt entsprechend speziell und man kommt sich vor als ob man sich in einem abgedrehtem Aloha Traum befinden würde. Bekannt ist der Imbiss aber vor allem durch sein gutes Essen ;) Im Allgemeinen geht es vegetarisch zu. Wir hatten ein im Steinofen gebackenes Naan Brot (Green Warrior –> Naan mit Avokado, Rocculasalat und getrockneten Tomaten) und Tofu Teriyaki das sich wirklich sehen lassen konnte. Dazu selbst hergestellte (!) Ingwer Limo.
W - Der Imbiss ist eine super Adresse in der Kastanienallee und eine absolut gelungene, sowie gesunde Alternative zu jeder gängigen Fast-Food-Alternative.

Hier geht’s zur MySpace Seite von W- Der Imbiss.
W- Der Imbiss
Kastanienallee 49
10119 Berlin
www.w-derimbiss.de

Intersoup

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Diesmal waren wir im Intersoup.
Das Intersoup ist eine Suppenküche, Bar, Klub in Prenzelberg die wie vieles in der Gegend einen leichten links alternativen Charme versprüht.
Für den unbedarften Besucher mögen die untapezierten Wände ein wenig schmutzig und das Mobiliar etwas heruntergekommen wirken. Aber gerade das macht den eigentlichen Reiz der Suppenbar aus.
Das Intersoup ist sicher nicht die einzige Bar die durch urbanen Flair vor allem junge Kundschaft von Anfang bis Ende zwanzig anspricht, was nicht zuletzt an den DJ’s und Musikern die immer wieder im Klub und an der Bar auflegen liegt, sondern genauso ehrlich in der familiären Kiezatmosphäre ist wie andere auch.

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Nun aber doch noch ein paar Worte zum Essen :).
Die Suppen variieren wie üblich mit der Tageskarte.
Während unserer zwei Besuche konnten wir uns zwischen einer Thainudelsuppe, die wir je nach Geschmack mit Garnelen, Huhn, zusätzlichem Gemüse, Tofu und anderen Beigaben erweitern durften, entscheiden.
Auch gab es eine frische, leicht scharfe Gurkensuppe und anderen Tags hatten wir eine Thaikokossuppe und einen schmackhaften Sojasprossensalat mit Pfirsichen.
Die Bar bot eine durchschnittliche Auswahl an alkoholischen und nicht alkoholischen Getränken an. Wer also erleben will was das junge Volk in Berlin so isst und was es hört, sollte mal beim Intersoup vorbeischauen.

Intersoup
Schliemannstr. 31
10437 Berlin
030 65702664
Intersoup bei myspace.com

Würgeengel Cocktail Bar

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Befood hat sich wieder auf die Spuren guter Cocktails in Kreuzberg gemacht! Dabei sind wir diesmal im “Würgeengel” gelandet.  Man kann ohne Zweifel behaupten, dass der „Würgeengel“ zu den Top 10 der Berliner Bars gehört. Dementsprechend sind die Cocktail erstklassig und die Bartender höchst professionell.
Unser mittlerweile obligatorischer White Russian kam unerwarteter Weise geschüttelt (eine eher seltenere Zubereitungsvariante) war aber dennoch oder gerade deshalb hier sehr gut.
Etwas überrascht waren wir, als wir die Speisekarte näher betrachteten. Das Essen kommt im Würgeengel nicht aus der eigenen Küche, sondern wird vom benachbarten Restaurant Gorgonzola Club „geliefert“. Eigens dafür sind die beiden Lokale mit einer kleinen Durchgangstür verbunden. Dem Essen tut das keinen Abbruch. Vor allem Antipasti kann man sich aus dem Gorgonzola Club bestellen, die gut den Cocktailabend im Würgeengel abrunden.

Würgeengel Cocktail Bar
Dresdener Straße 122
10999 Berlin - Kreuzberg
030 6155560
www.wuergeengel.de

Der Name Würgeengel stammt natürlich aus dem gleichnamigen Film von Luis Buñuel aus dem Jahr 1962.

Bonanza Coffee Heroes

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„Dont die before trying“ steht in Kursivschrift auf einer Tafel am Eingang zum „ Bonanza Café Heroes“ in der Oderbegerstraße 35, in Prenzelberg. In dieses von außen eher unauffällige Café verschlug es mich, in Begleitung einer Freundin, vor einigen Tagen. Viel Gutes hatten wir über den einsamen Kampf des Duos gegen bitter braune Brühe und Coffeehouseketten gehört. Seit Juni 2007 halten dort die deutsch- koreanerin Yumi Choi und der Holländer Kiduk Reus die Stellung. Auf höchst professionellem Niveau, wird alles für den Kaffeegenuss geboten.
Das Repertoire reicht natürlich von der „gemeinen“ Tasse Kaffee über die gängigen Variationen wie Espresso, Latte und Cappuccino die allerdings in ihrer Vollendung seines gleichen in Berlin suchen.
Die Crew des Café Heroes gehören zu den Vertretern der „Third Wave“ der Kaffeeszene. Diese Third Wave verstehen sich als Streiter für den höchsten Kaffeegenuss, von der Bohne bis zur Tasse.
Wir aßen New York Cheesecake. Ich trank dazu Cappuccino und danach einen Flatwhite. Lena eine Eislatte (small). Was uns angeht haben sich die hohen Erwartungen an das Café Heroes bewahrheitet.

Hier noch ein Bericht über das Café www.kaffee-blog.maskal.de

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Bonanza Coffee Hereos
Oderbergerstraße 35
10435 Berlin
0178/1441123
www.bonanzacoffee.de

Probiermahl

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In Martini und Kräutern gebeiztes Lachssteak auf lauwarmen Spargel-Radieschen-Salat, danach Koteletts vom Brandenburger Jungschwein und zum Nachtisch Schokoladen Espressokuchen mit Whiskysauce. Was sich nach Völlerei anhört ist im „Probiermahl“ ein ganz alltägliches Bild. Der Gast kann sich aus einem Dutzend Gerichten je nach Lust und Laune ein buntes Menu zusammenstellen. Dabei kostet jeder Gang zwischen 3 und 7 Euro und wird in kleinen „probier“ Portionen serviert. Falls das jemanden nach zu wenig klingt können wir ihn beruhigen, nach zwei Portionen waren wir gut gesättigt!
Am besten lässt sich das Probierprinzip mit einer Tapasbar vergleichen. Die kleinen Gerichte laden ein auszuprobieren und zu kombinieren. Nach dem Essen kann jeder an der Bar Platz nehmen um noch einen Kaffee oder abends einen Cocktail zu trinken.

Das Probiermahl hat uns vor allem durch sein ausgefallenes Prinzip und die einladende Einrichtung überzeugt. Wir empfehlen jedem sich die Zeit zu nehmen in den Tiergarten zu fahren und das Probiermahl zu besuchen.

Probiermahl
Dortmunder Straße 9
10555 Berlin
030 399 69 69
www.nola.de

Bar Nou

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Die Bar Nou kannten wir schon länger. Vor allem auf www.foerderung-der-gsa-barkultur.com konnte man einen Artikel über die Bar lesen. Dort bloggen vier Berliner Bartender und befassen sich mit der Förderung der Barkultur im deutschsprachigen Raum.bar-nou-2
Die Bar Nou ist eine Lounge im Kreuzberger Souteraint in der Bergmannstraße 104.

Die Einrichtung ist einladend stilvoll gehalten mit weißen Ledersitzbänken, getaucht in warm rot-oranges Licht. Für Kreuzberg an sich nichts Besonderes. In der Bar Nou macht daher nicht die Einrichtung den Unterschied, sondern das Personal und deren Drinks, wobei man sich zwischen rund 150 entscheiden kann.
Bei unserem letzten Besuch haben wir hinter dem Tresen Jens Gröning, einen der Autoren der „GSA-Barkultur“ getroffen. Klar „den besten“ Cocktail des Hauses gibt es nicht. Dafür ist zu viel zu gut. Er servierte uns einen Moscow Mule. 3 Gurkenscheibe getränkt in Wodka und Ginger Ale. Ein außergewöhnlich guter Longdrink.

Wer in der Nacht in Kreuzberg unterwegs ist sollte in der Bar Nou vorbeischauen. Die Cocktails sowie der Service sind erstklassig. Wir hatten einen rundum gelungen Abend und werden wiederkommen!

Bar Nou
Bergmannstrasse 104
10961 Berlin
U6/7 - Mehringdamm
030 740 730 50
www.bar-nou.de

Makoto Noodle Restaurant

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Vor kurzem sind wir in Mitte auf ein japanisches Restaurant gestoßen.
Nichts Besonderes eigentlich, wenn es sich beim Makoto nicht um ein japanisches Nudelrestaurant handeln würde. Also ein Japaner ganz ohne Sushi!
Ramen, so heißen die japanischen Nudelsuppen, sind in Japan so gang und gäbe wie in Berlin Buletten mit Bratkartoffeln oder Döner.
Jeder von uns wollte sich mindestens zwei Suppen vornehmen, damit wir euch einen guten Gesamteindruck liefern können.
Schnell war klar, dass daraus nichts wird. Nach der ersten Schüssel waren wir alle pappsatt und glücklich. Im Makoto hat Ramen essen nichts mit Tütensuppe aus dem Asia Supermarkt zu tun. Hier ist alles frisch und lecker. Ob Shouyu, Miso oder Shio wir können alles empfehlen.
Und nicht zuletzt: aus authentischer Quelle wissen wir, dass die Suppen zwar nicht ganz mit denen in Tokio mithalten können, aber selbst aus japanischer Sicht bekommt man ein sehr gutes Ramen serviert.makoto3

Makoto Noodle Restaurant
Alte Schönhauser Str. 13
10119 Berlin
030 97893857
U8 - Weinmeisterstraße

Green Door Bar

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Von der Green Door Bar hat man schon oft Superlativen gehört wie „beste Cocktails Berlins“ oder „beste Barkeeper der Stadt“. Grund genug für uns dort auch einmal vorbeizuschauen. Auf den ersten Blick fällt natürlich die Lage der Bar besonders ins Auge. Nicht Prenzelberg oder Mitte sondern Schöneberg in der Nähe zum Winterfeldplatz. Genauso unscheinbar wie der Ort wirkte auch die äußere Aufmachung auf uns. Nur schimmerndes Neonlicht und eine grüne Tür (verschlossen, mit einer Klingel) ließen erahnen, dass gleich ein „atmosphärischer Hammer“ auf uns wartete. Nach einem netten Empfang durch den Barkeeper persönlich fühlten wir uns dann auch gleich wie im Film. 60er Jahre Look im Wellen Stile mit Ledersesseln und Jazzmusik im Hintergrund übertrafen alle Erwartungen einer klassischen Bar. Sofort war uns klar, dass wir nicht in eine der beiden Sitzecken sitzen wollten, sondern direkt am Tresen, von wo man die Barkeeper bei der Arbeit beobachten konnte.

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Wir unterhielten uns flüsternd und tranken unseren white Russian mit Sahne, dazu immer ein Glas eisgekühltes Wasser.

Die Green Door Bar ist nicht geeignet um ausschweifende Partys zu feiern, vielmehr kann man sich bei seinem ersten Besuch auf ein besonderes Erlebniss freuen. Beim Zweiten weiß man dann, dass man immer wieder kommen wird.

Green Door Bar Berlin
Winterfeldstraße 50
10718 Berlin
U-Bahn Nollendorfplatz
030/2152515
www.greendoor.de

Risotto

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Normalerweise findet man beim Italiener auf den hinteren Seiten der Speisekarte die Risotto-Gerichte, weit abgeschlagen und unbeachtet von Unmengen an Pizza- und Pasta- Angeboten. Umso mehr freuten wir uns, als wir das kleine Risotto-Restaurant in der Friedrichstraße entdeckten. Die Auswahl ist übersichtlich. Zwischen einer Handvoll Risotto-Gerichten kann man täglich wählen. Jedes Risotto wird frisch(!) im Wok zubereitet, das ist ungewöhnlich geht aber schnell. So kann man sein Risotto auch „to go“ bekommen, doch wer will das schon, angesichts des stilvoll eingerichteten Restaurants, das zum Ver­weilen einlädt. Geht man, beschleicht einen unweigerlich das Gefühl in einem besonderen Restaurant gewesen zu sein. Und tatsächlich, das „Risotto“ ist wohl einmalig in Europa, nur Risotto gibt es nur hier.

Wer das Glück hat in der Nähe zu arbeiten, kann in der Mittagspause ab 11Uhr sein Risotto genießen. Für alle anderen lohnt sich der Weg allemal, da man sich auf sehr gutes und manchmal auch ausgefallenes Risotto freuen kann.

Risotto
Firedrichstraße 115
12205 Berlin
www.ris-otto.de